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Rucksack – 2 Infos

Pressemitteilung von Mittwoch, 2. Mai 2018
Ennepe-Ruhr-Kreis

Kommunales Integrationszentrum sucht Elternbegleiter

(pen) Mit dem Projekt „Rucksack“ werden Kinder aus Zuwandererfamilien in ihrer Sprachbildung gefördert. Kreisweit gibt es aktuell sechs Gruppen in Kindertagesstätten und vier Gruppen in Grundschulen. Auf diese Weise werden in Gevelsberg, Hattingen, Wetter und Witten über 80 Kinder und ihre Familien unterstützt.

Wichtige Rollen im Konzept spielen zum einen die Mütter, die ihren Kindern spielerisch helfen, die deutsche und auch die Familiensprachen zu lernen. Zum anderen bilden Elternbegleiterinnen das Bindeglied zwischen pädagogischen Personal und Eltern.

„Elternbegleiterinnen sind Mütter, die die neben Deutsch auch ihre eigentliche Muttersprache gut beherrschen. Sie treffen sich für zwei Stunden pro Woche in kleinen Gruppen mit den Müttern in Kindertageseinrichtung oder Schule, unterstützen Eltern in ihrer Erziehungs- und Bildungsarbeit und stellen Spiele, Bastelmaterialien, Kinderbücher und abwechslungsreiche Aufgaben vor“, erläutert Silke Finsterwalder vom Kommunalen Integrationszentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Das KI sucht laufend Elternbegleiterinnen, die auch gerne Männer sein dürfen. Melden können sich deutschsprachige Personen mit Zuwanderungsgeschichte, die gute Kenntnisse in einer Erst- und Zweitsprache haben. Auf die Aufgabe werden Interessierte mit einer 20-stündigen Schulung vorbereitet, für die Aufgabe erhalten sie 12,50 Euro pro Stunde.

Ansprechpartnerin ist Silke Finsterwalder vom Kommunalen Integrationszentrum, Tel.: 02336/93 2778, Email: S.Finsterwalder@en-kreis.de.

Stichwort „Rucksack“

Für das laufende Schuljahr nach einem Beschluss des Kreistages insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung. Das Geld, das für zwanzig Gruppen reicht, ist nach den Erfahrungen des KI gut investiert. „Viele Eltern freuen sich, eine Anlaufstelle zu haben und sich untereinander austauschen zu können. Regelmäßig werden neben den Themen des Schulalltags beispielsweise auch Herausforderungen in der Kindererziehung diskutiert“, berichtet Finsterwalder. Nicht zu unterschätzende Nebeneffekte der Treffen: Das Miteinander in Familie sowie Kita und Schule erhält eine ganz neue Qualität, alle Beteiligten lernen sich und ihre Fähigkeiten neu kennen, die Kommunikation zwischen Eltern und den Einrichtungen wird gefördert sowie eine allgemeine interkulturelle Öffnung und ein verstärkter kultureller Austausch sind zu beobachten.

Kontaktdaten:
Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Pressesprecher Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, Fax: 02336/93 12062
Mail: pressestelle@en-kreis.de, Internet: www.en-kreis.de