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Mit Helmut Brassel verlor die Hansestadt einen Mann, der sich Zeit seines Lebens im Ehrenamt für Andere engagierte

Breckerfeld  Am 4. Mai verstarb plötzlich und unerwartet Helmut Brassel im Alter von 85 Jahren. Mit seiner  Familie trauern viele Menschen der Hansestadt, die wissen, wie groß sein ehrenamtliches Engagement in vielen Bereichen bei der Gestaltung von Veranstaltungen der Stadt, von Vereinen und Institutionen war. Er war in einer Person oft Ideengeber und  gleichzeitig Aktiver bei deren Umsetzung. In den Vordergrund strebte er dabei niemals.
Helmut Brassel, Jahrgang  1932, wuchs im ländlichen Branten auf. Dort besuchte er die dem Elternhaus gegenüberliegende zweiklassige Volksschule Branten von 1939 bis 1947. Danach absolvierte er die Lehre als Maler und Anstreicher bei Malermeister Rudi Schneider in Breckerfeld. Als sein Vater Albert Brassel seine Hilfe in den 50-iger Jahren in seinem Bauunternehmen benötigte, als im Bereich Breckerfeld und im benachbarten Halver viele Bauernhöfe mit Hilfe von Bundesmitteln aus engen Ortslagen ausgesiedelt wurden, trat er für ca. 20 Jahre in den elterlichen Betrieb ein. Als die Maßnahmen ausliefen, absolvierte er mit Erfolg eine Zusatzausbildung zum Bautechniker und beendete sein Berufsleben als Bautechniker beim Staatshochbauamt des Landes in Hagen.
Es ist kaum möglich, alle ehrenamtlichen Aktivitäten von Helmut Brassel aufzuführen: Früh engagierte er sich bis heute beim TuS Breckerfeld. Er pflegte als Musikfreund den Gesang im Männerchor, zuletzt beim MGV-Eintracht Breckerfeld, dessen Vorsitzender er eine zeitlang war. Für die große Festveranstaltung der Hansestadt zu ihrer 600-Jahr-Feier schuf er die historische Kulisse der Altstadt, die heute noch die Bühne des Marin-Luther-Hauses ziert. Seit vielen Jahren profitieren Open-Air-Veranstaltungen der Stadt, des Stadtmarketings und  von Vereinen und Institutionen von der großen „Bühnenkonstruktion“, die nach seinen Plänen gebaut wurde. Jeder kennt und schätzt sie, wenn sie z. B. bei der Kirmes am Jakobus-Brunnen für den Faßanstich und die Bandauftritte nicht mehr wegzudenken ist. Lange Jahre hielt er sein eigenes künstlerisches Schaffen rein im Privaten. Im Kultur-Hauptstadtjahr 2010 änderte sich dies mit seinem Beitrag zur Gründung der „Kunstfreunde Breckerfeld“. Seitdem tragen seine Arbeiten zum Erfolg der Ausstellungen der Kunstfreunde bei.
Seine letzte große Idee wurde im letzten Jahr bei der Gestaltung des Innenraumes des Kreisverkehrs am
Nordausgang des historischen Stadtkerns realisiert: Den großen Steinblock aus Ruhrsandstein in seiner Mitte  hat Helmut Brassel in einem Steinbruch in Herdecke selbst ausgesucht. Seine Ideen zur Gestaltung der vier  Seiten des Quaders setzte der in Breckerfeld geborene Steinmetz Patrick Kielmann künstlerisch und  handwerklich perfekt um.
Seine Familie und  Freunde treffen sich am kommenden Dienstag zu seinem Gedenken bei der Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung in der Andachtshalle des Friedhofes in Breckerfeld.
(OE)

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