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Der Haupt-und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtvertretung einstimmig für Entwicklungsmaßnahmen an der Glörtalsperre in den Jahren 2018 und 2019 hohe Summen bereitzustellen

Breckerfeld Unter der Leitung von Bürgermeister André Dahlhaus befasste sich der Haupt- und Finanzausschuss mit der Finanzierung von Maßnahmen zur Stärkung des Erholungswertes des Freizeitschwerpunktes  Glörtalsperre.
Der Bürgermeister erläuterte dazu die Verwaltungsvorlage: „Die gemeinsam vom Regionalverband Ruhr (51 %), dem Ennepe-Ruhr-Kreis ( 25 %, dem Märkischen Kreis ( 8 %), der Stadt Hagen (8 %), der Hansestadt Breckerfeld (4 %), der Gemeinde Schalksmühle (3 %) und der Stadt Halver ( 1 %) gebildete „Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH“ (FSG) , die sich um den Betrieb der Glörtalsperre und die die Förderung von Sport und  Erholung an ihrem Ufer für die Nutzung durch die im regionalen Einzugsbereich wohnende Bevölkerung kümmert, hat in den letzten Jahren dazu ein Konzept erarbeitet.“ Sein Name  „Glör 365“ mache die Zielrichtung deutlich, um die es der FSG geht. André Dahlhaus: „Der Erholungsstandort Glörtalsperre soll für die Bewohner der heimischen Region ganzjährig ein attraktives Ziel sein.“

Die  dazu angedachten Investitionen beinhalten folgende Maßnahmen:

Haushaltsjahr 2018: Staumauersanierung, Projekt „Glör 365“ – Verbesserungen im Uferbereich des Naturbades unterhalb der Wasserlinie durch Kiesanschüttung, Mauersanierung.
Einmalige Kosten für die Hansestadt: 17 500 Euro.

Haushaltsjahr 2019: Staumauersanierung , Projekt „Glör 365“ – Verbesserungen im Uferbereich des Naturbades im Bereich der Liegeflächen, Entwicklung des See-Rundweges zu einem Barrierefreien „Premium -Spazierweges“, Gestaltung  des Aufenthalts- und Aktivbereichs im Umfeld der DLRG-Station und im Eingangsbereich, Sanierung der  Zufahrtstraße zur Glör von der Kreisstraße aus.

Die  Stadt Breckerfeld plant zusätzlich zu den Vorhaben der DSG gemeinsam mit dem Deutschen Jugendherbergswerk die Sanierung der Zufahrt zur Jugendherberge auf der jetzigen Wegeführung.
Einmalige  Kosten für die Hansestadt: 276 000 Euro.

Der Bürgermeister  wies  darüber hinaus darauf hin, dass  ab 2019 mit einer Erhöung des Betriebskostenzuschusses  für  den Betrieb der FSG zu rechnen ist.  Kalkuliert wird  mit einer  Erhöhung um  3 600 Euro auf dann 10700 Euro.

Wesentliche  Erläuterungen gab es von der Verwaltung zu den beiden Straßensanierungen:
Die  Zufahrt zur Talsperre von der Kreisstraße wird rd. 673 000 Euro kosten. Die Stadt ist und bleibt Straßenbaulastträger. In Verhandlungen einigten sich Stadt und  FSG auf folgende Finanzierung: Die Stadt Breckerfeld trägt 202 000 Euro. Dies sind die Kosten für eine einfache Sanierung ohne die jetzt geplanten Maßnahmen zur Fußgängersicherheit, die Ermöglichung von Begegnungsverkehr und die Nutzung für LKW und Busse. Die FSG stellt die ursprünglich  von ihr für das Flurbereinigungsverfahren an der Glör bereitstehenden Mittel in Höhe von 245 000 Euro für die Baumaßnahme zur Verfügung. Die Finanzierungslücke in Höhe von 226 500 Euro muss von den Mitgliedern der GmbH im Jahr 2019  anteilig geschlossen werden.
Nach der ersten Kalkulation soll die Sanierung der Straße zur Jugenherberge von der Loher Straße aus rund 110 000 Euro kosten. Das Deutsche Jugendherbergswerk hat sich bereit erklärt sich an der Finanzierung bis zu einer Gesamtsumme von 120 000 Euro mit 50 % zu beteiligen. Der Bürgermeister: „Diese Straße liegt nicht im Bereich der FSG-GmbH. Die Trasse ist zum größten Teil im Besitz der Stadt und des Jugendherbergswerkes. Mit einigen privaten Grundeigentümern wollen wir vertragliche Regelungen vereinbaren. Sie werden an den Kosten nicht beteiligt.“
In der sachlichen Diskussion stimmten die Sprecher aller Fraktionen der Bereitstellung der Finanzmittel für die  Entwicklungsmaßnahmen an der Glör zu. Besonders Rainer Giesel (CDU) und Arno Förster (SPD) forderten , dass die  Betreibergesellschaft FSG rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Gewährung von Sicherheit und Ordnung an der Glör ergreifen muss. Rainer Giesel bedauerte, dass das Flurbereinigungsverfahren an der Glör gescheitert ist: „Damals stand fest, dass die Investionen für die Sanierung der Glörstraße vom Land mit einem hohen 6-stelligen Betrag bezuschusst wurden. „Heute müssten die Mitglieder der FSG-GmbH die Mittel aufbringen. Einstimmig empfahl der Haupt-und Finanzausschuss der Stadtvertretung, die Mittel für die  Entwicklungsmaßnahmen an der Glör für das Jahr 2018 zusätzlich bereitzustellen und die 2019 benötigten  Mittel bei der Aufstellung des Etat 2019 einzuplanen.

(OE)