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Löschgruppe Zurstraße der Freiwilligen Feuerwehr zieht Jahresbilanz 2018 mit einer Premiere: Schriftführerin Claudia Schilling unterlegt ihren Jahresbericht mit beeindruckenden Fotos.

Breckerfeld  Seit Jahren trifft sich die Löschgruppe Zurstraße der Freiwilligen Feuerwehr der Hansestadt am DSC05247Ende der 1. Januarwoche zur Jahresdienstbesprechung. Löschgruppenführer Thorsten Rafflenbeul und sein Stellvertreter Jan Domaser konnten dazu fast alle Mitglieder (einer musste arbeiten),die Führung der Gesamtwehr ( Andreas Bleck, Hendrik Binder, Carsten Kolb) und die früheren Wehrführer Gerd Rafflenbeul und Norbert Lohoff als Gäste begrüßen. Thorsten Rafflenbeul erinnerte an den Start der Arbeit der Löschgruppe im Januar 2018: „Dank eures Einsatzes konnten wir die Folgen des ersten Wintersturms zügig abarbeiten und schnell für offene Wege und Straßen sorgen.“ Dabei habe sich erneut gezeigt, wie sich gute Ausbildung in der Praxis positiv auswirkt.
Den Jahresbericht von Schriftführerin Claudia Schilling DSC05211kündigte Löschzugführer Thorsten Rafflenbeul als eine Premiere an:“ So einen Rechenschaftsbericht hat es in den Einheiten unserer Gesamtwehr noch nie gegeben.“  Mit Hilfe eines Beamers trug Claudia Schilling als Schriftführerin ihren Jahresbericht vor: Alle wichtigen Ereignisse und Sachverhalte wurden in der von ihr zusammengestellten Präsentation in Bild und Text auf der großen Leinwand im Schulungsraum des Gerätehauses in der Waldbauerstraße vorgestellt. Sie dankte vorab allen Kameradinnen und Kameraden, die ihr im Laufe des Jahres geholfen haben, das Geschehen in der Löschgruppe in ausdrucksstarken Fotos festzuhalten: „Allein hätte ich dies nicht geschafft.“ Als erstes erscheint das Foto der 32 Aktiven und der 11 Mitglieder der Ehrenabteilung. Es folgen im Bild die drei Fahrzeuge: TLF 3000 (Tanklöschfahrzeug), HLF 20 (Hilfeleistungswagen nach Beladeplan), MTF (Mannschaftstransportfahrzeug). Danach folgen die wichtigsten Löschgeräte und Hilfsmittel ( schwerer Atemschutz, Sprechfunkgeräte 4 – bzw. 2- Meter-Band und digital, Fluchthauben, Geräte zur technischen Hilfeleistung von Leitern bis zu Hydraulikwerkzeugen, Kreiselpumpen, Tragkraftspritze und Stromaggregaten.  Die Kilometerleistung aller Fahrzeuge betrug  6664 km, die Betriebsstunden der Pumpen 4 Std. 24 Min. und der Stromaggregate 13 Std. 9 Min.  Beeindruckend waren die Fotos über die Heißausbildung im Brandhaus der Kreisfeuerwehrzentrale, an der 4 Kameraden teilnahmen. Die Löschgruppe rückte zu insgesamt 46 Einsätzen aus mit 14 Brandbekämpfungen und 12 Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen. Der Rest waren Einsätze zu technischer Hilfe. Bei den Einsätzen  fielen 437 Stunden (Vorjahr 388) an. Leider entpuppten sich wieder einiger Alarmierungen der Brandmeldeanlagen als Fehlmeldungen.
Claudia Schilling: „Bei 2 Dienstabenden , 7 Schulungs- und 14 übungsabenden fielen  630 Stunden an. Dazu kamen die vielen Stunden, die man nicht erfassen kann, die bei den Besuchen von Aktiven bei Blutspendeaktionen, Lehrgängen und Seminaren von den teilnehmenden Aktiven auf Kreis bzw. Landesebene des Feuerwehrverbandes geleistet wurden.“ Die im Bericht benannten Themen der besuchten Lehrgänge machte deutlich, dass es dabei um Grundfragen der Feuerwehrarbeit ging, in einigen Bereichen sogar mit erfolgreich abgeschlossenen Zertifikaten. Abschließend machte der Bericht auch deutlich, dass in der Löschgruppe die Pflege der Gemeinschaft nicht zu kurz kommt.DSC05224Den Bericht der Ehrenabteilung gab Karl Werner Schilling. Er berichtete von den Aktivitäten der aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen Mitglieder: „Wir halten Kontakt zu den Kollegen in den Einheiten der Stadt und bei Treffen mit alten Bekannten auf Kreisebene.“
Unter der Leitung von Michael Bahrstadt  wurde turnusgemäß die Hälfte des Kommandos neu- bzw. wiedergewählt. Alle Wahlen waren einstimmig: Claudia Schilling und Sarah Menna : 1. und 2. Schrifführerinnen. Christopher  Scharz und  Thomas  Kampmann: Gerätewarte. Thorsten  Mohn: Platz- und Hauswart. Tobias Russe: Sicherheitsbeauftragter. Christian Wanderer:  Vertrauensperson. Karl Werner Schilling: Leiter der Ehrenabteilung.
Für die Leitung der Gesamtwehr bedankte sich Wehrführer Andreas Bleck bei den Mitgliedern der Löschgruppe  für ihr vorbildliches Engagement im Jahr 2018: „Bei 46 Einsätzen habt ihr dies eindrucksvoll bewiesen.“ Die Löschgruppe sei an 34 % aller Einsätze der Gesamtwehr der Hansestadt beteiligt gewesen. Er bedauerte, dass bei der der digitalen Alarmierung im Bereich Zurstraße immer noch weiße Flecken bestehen, in denen ein Empfang nicht möglich ist.  Stadt und Kreis arbeiteten an der Verbesserung der Lage.
Abschließend wurden verdiente Mitglieder geehrt. Thorsten Rafflenbeul und Jan Domaser ehrten Unterbrandmeister Thomas Kampmann für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Löschgruppe. DSC05240Stadtbrandinspektor Rudi Lemke wurde in die Ehrenabteilung verabschiedet. Thorsten Rafflenbeul dankte  Thomas Kampmann für seine jahrzehntelange Tätigkeit als  Gerätewart und Rudi Lemke , der am 1. 6. 1974 in die Wehr eintrat, von 1988  bis 1997 die Leitung der Löschgruppe Zurstraße übernahm und von da an bis 2017 insgesamt 20 Jahre stellvertretender Wehrführer der Gesamtwehr wurde.
Abschließend gab Andreas Bleck bekannt, dass der Bau von zwei Löschwasserreservoirs  ( zusammen rund 60 Kubikmeter) in  Zurstraße auf dem Gelände der Einrichtung Bethel bald realisiert werden soll. Dadurch soll die Verfügbarkeit von Löschwasser für Ernstfälle entscheidend verbessert werden.
(OE)
Hier nochmal die Stärke der Löschgruppe
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