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Die 1. Kulturbörse im Heimatmuseum Breckerfeld bringt Kulturschaffende und Veranstalter zusammen. Der Austausch soll fortgesetzt werden.

Breckerfeld Im Rahmen des Förderprogramms „VITAL NRW“ zur Stärkung des ländlichen Raums im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis  ( Städte Breckerfeld, Ennepetal, Sprockhövel mit dem ganzen Stadtgebiet – Ortsteile  Silschede und Asbeck in  Gevelsberg  und  Esborn in Wetter) werden Projekte gefördert, die von Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagen und gemeinsam getragen werden. VITAL  steht für verantwortlich, tatkräftig,  innovativ, attraktiv und ländlich. Das Programm startete 2017 und läuft bis 1923. Im heimischen Raum bewarben sich die o.g. Städte gemeinsam mit Erfolg. Zur Durchführung von Projekten wurde als Regionalmanagerin Frau Sofia König eingestellt und der Verein „Ennepe Zukunft Ruhr“ gegründet, in dem Bürgervertreter und Vertreter der Städte mitarbeiten.
Im Heimatmuseum der Hansestadt konnte Bürgermeister André Dahlhaus am Montag gut 40 Kulturschaffende und Veranstalter im Bereich Kultur zur 1. Kulturbörse in Breckerfeld begrüßen: „Die Förderung von Kultur im ländlichen Raum ist ein wichtiger Teil von VITAL NRW in unserem Raum. Sie erleben heute die 1. Kulturbörse der Förderregion. Gleiche Veranstaltungen folgen bis Mitte Januar in Ennepetal, Wetter,  Gevelsberg und Sprockhövel. “ Er dankte Sofia König und Thomas Lay, einer der Vertreter der Hansestadt im „Verein Ennepe Zukunft Ruhr“,  für die Vorbereitung der 1. Breckerfelder Kulturbörse.
Thomas Lay erläuterte als Moderator zunächst die „Spielregeln“ zum Ablauf der Kulturbörse: „Wir möchten erreichen, dass jeder Teilnehmer seine Anliegen vorbringen kann. Wir haben deshalb im Team Fragen zum  Bereich Kultur vorbereitet. Da Kulturschaffende und Kulturveranstalter natürlich ab und an unterschiedliche Sichtweisen zu den nachgefragten Bereichen besitzen, haben wir bereits bei Ihrem Eintreffen an Sie je einen in der Farbe unterschiedlichen Schreibstift ausgeteilt. Die gestellten Fragen erhalten sie auf festen Papierstreifen mit Platz zur Antwort. So können wir später bei der Auswertung die Antworten den beiden Gruppen zuordnen.“  Im ersten Teil des Abends waren Fragen zu folgenden Themenbereichen zu beantworten: Unterstützung bei der Werbung für Veranstaltungen , konkrete Wünsche für nächste Veranstaltungen, Vorschläge zu Veranstaltungen an besonderen Orten,  Ideen zu Vernetzung von Kulturveranstaltungen in Breckerfeld und im Südkreis. Die Teilnehmer saßen  meist zu 6er- Gruppen zusammen. Einige Gruppen berieten die Antworten gemeinsam. Bei Einstimmigkeit gab es eine Antwortkarte, oft allerdings auch individuelle Beantwortungen.
Im zweiten Teil gab es Raum für persönliche Fragen und zur Diskussion. Sie drehten sich schwerpunktmäßig um weitere Möglichkeiten der Kulturförderung über VITAL NRW hinaus und die Fortsetzung der Kulturbörse. Thomas Lay sagte den Teilnehmern die Übersendung einer Niederschrift über den Verlauf der 1. Kulturbörse und das Ergebnis der Auswertung der Antwortkarten zu. In seinem Schlusswort zog Bürgermeister André Dahlhaus als Fazit: „Der Abend hat Mut zur Fortsetzung der Kulturbörse gemacht.“ Er dankte allen Teilnehmern für ihr Engagement bei der 1. Kulturbörse. Sein besonderer Dank galt unter großem Beifall Thomas Lay. André Dahlhaus beendete es mit einem Hinweis auf das Jahr 2021: „Dann feiert die Hansestadt Breckerfeld ihr 625-jähriges Stadtjubiläum und ist Gastgeber der Westfälischen Hansetage 2021. Bei der Gestaltung des großen Stadtfestes ist die Mitarbeit der Vertreter von Kunst und Kultur wünschenswert.“
(OE)