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Ab sofort ist das Rathaus der Hansestadt barrierefrei vom Erdgeschoss bis hinauf zum Dachgeschoss. Der neue Aufzug macht es möglich.

Breckerfeld Ab sofort sind jetzt alle Büros der Stadtverwaltung Breckerfeld vom Erdgeschoss bis unters Dach für alle Besucher barrierefrei durch einen Aufzug erreichbar, dessen Erstabnahme durch den TÜV am Mittwoch erfolgte. Im Zuge der im Jahr 2016  bei der Etatberatung für 2017 auf den Weg gebrachten Sanierung des Rathauses aus Gründen des Brandschutzes wurden zeitgleich Maßnahmen zum Erreichen der Barrierefreiheit umgesetzt. Bürgermeister André Dahlhaus: „Rat und Verwaltung fassten einmütig den Beschluss beide Ziele in einer Baumaßnahme  zu realisieren.“

Das Jahr 2017 diente der Vorbereitung der Planung und Ausschreibung der Gewerke  durch entsprechende Fachingenieurbüros. Nach der Auftragsvergabe im Frühjahr 2018 begannen im Mai die notwendigen Abrissarbeiten und anschließend die Innenarbeiten für die Brandschutzmaßnahmen. Verwaltung und Politik warn sich einig, die Arbeiten bei laufendem Rathausbetrieb durchzuführen. Bauamtsleiter Joachim Fliß: „Die Arbeiten für den Aufzugbau starteten im Oktober mit dem Bau des Fahrstuhlschachtes aus Fertigelementen im Winkel des Rathausgebäudes auf der Rückseite. Die letzte Baumaßnahme war der Einbau des Aufzugs durch eine anerkannte Fachfirma. Mit der Endabnahme des Aufzugs durch den TÜV am letzten Mittwoch ist die Baumaßnahme im Gebäude angeschlossen. Die Außenarbeiten vor und hinter dem Rathaus können erst  nach Ende des Winters beginnen.“

Joachim Fliß dankt vor allem den Rathausmitarbeitern für ihre Geduld in der Bauzeit: „Auch wenn die lautesten Abbrucharbeiten auf Wochenenden ab Freitagmittag gelegt wurden, ließen sich Belästigungen durch Arbeitsgeräusche und Staub nicht immer vermeiden.“ Im Vorfeld habe es natürlich Überlegungen zur Auslagerung von Büros gegeben: „Ein dazu notwendiges „Container-Dorf“ war in Rathausnähe Platz- und Finanzierungsgründen nicht realisierbar.“ Stadtkämmerin Sandra Schüler bezifferte im Gespräch mit „Breckerfeld gefällt“ den veranschlagten Finanzrahmen: „In den betroffenen Haushaltsplänen wurden durch die Stadtvertretung insgesamt rund  850 000 Euro für die Gesamtmaßnahme bereitgestellt.“

Jetzt strahlt das Rathaus von Innen und außen ( bis auf die restlichen Außenarbeiten) in neuem Glanz und dazu mit einer bisher nicht möglichen Besucherfreundlichkeit: Menschen mit und ohne Behinderungen können barrierefrei erstmals in der fast 625-jährigen Geschichte der Hansestadt alle Büros vom Erdgeschoss bis ins ausgebaute Dachgeschoss durch den nagelneuen Aufzug erreichen.

(OE)