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Senioren helfen Senioren feierten ihr 25-jähriges Bestehen im Martin-Luther-Haus – Ihre „Jahresdienstbesprechung“ startete mit dem Auftritt der „Tele-Big-Band Hagen“ unter der Leitung von Johannes Bretzing mit Trompeten, Posaunen, Saxophonen und der starken Rhythmusgruppe.

Breckerfeld Die Gruppe „Senioren Helfen Senioren“, die gemeinsam mit dem „Kirchlichen Pflegedienst Breckerfeld“ und dem „Freundeskreis des kirchlichen Pflegedienstes“ drei wichtige Knotenpunkte des sozialen Netzes der  Hansestadt Breckerfeld bildet, feierte am Dienstag ihr 25-jähriges Bestehen. Vorsitzender Reiner Placidus konnte dazu viele Gäste  aus der Gesellschaft, der Politik und der Verwaltung im großen Saal des Martin-Luther-Hauses begrüßen. Sein besonderer Gruß galt natürlich den eigenen Mitgliedern und deren Ehefrauen und Partnerinnen: „Ich danke Euch für Eure Bereitschaft über viele Jahre und für Euer Engagement, vielen älteren Menschen unserer Stadt dabei zu helfen, möglichst lange in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld wohnen und leben zu können.“Abschließend bedankte er sich besonders bei Dr. Jorg Saga, der vor 25 Jahren gemeinsam mit Hans Janßen den Anstoß zur Gründung der Gruppe gegeben hat.

Die Grußworte der vielen Gäste galten dem Dank für das hohe Engagement im Ehrenamt der Gruppe „Senioren helfen Senioren“.  Die Rednerliste begann mit Pfarrer Gunter Urban als Hausherr des Martin-Luther-Hauses: „Der Gruppe Senioren helfen Senioren geht es darum, den Wünschen unserer älteren Mitbewohner entgegenzukommen nach dem Motte: Wahrnehmen, Hingucken und Erkennen, was dem Anderen wirklich fehlt. Im Namen unserer Kirchengemeinde wünsche ich Ihnen weiterhin eine segensreiche Entwicklung.“  Bürgermeister André Dahlhaus erinnerte an die Anfänge der Gruppe in den 90-ger Jahren: „Damals benutzte noch kaum jemand den Begriff „Demografischer Wandel“. Die  Ideengeber zur Gründung der Gruppe Dr. Jorg Sager und Hans Janßen wollten erreichen, dass älteren Menschen geholfen wird, möglichst lange ein selbständiges Leben in ihren eigenen vier Wänden führen zu können. Die Arbeit ihrer Gruppe war ein voller Erfolg. Im Namen von Rat und Verwaltung wünsche ich Ihrer Gruppe nachhaltigen Erfolg für die nächsten 25 Jahre. „Wie einige andere der vielen Gratulanten überreichte er einen Umschlag mit Inhalt. Andere hatten zwar ein größeres Geschenk: Sie überreichten eine Flasche. Überzeugend waren zwei Gratulationsreden:  Als Vorsitzender des Förderkreises des kirchlichen Pflegedienstes erinnerte Breckerfelds Ehrenbürgermeister Klaus Baumann an die gemeinsame Gründung beider Gruppen: „Unser gemeinsames Ziel war und ist es, den älteren Menschen dieser  Stadt zu helfen.“ Daran sollten wir gemeinsam festhalten.  Ein wirklich besonderes Geschenk brachte Schwester Katrin Hennes -Dietrich als stellvertretende Leiterin des kirchlichen Pflegedienstes auch im Namen des Diakonischen Werkes mit. Sie überreichte als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit quasi einen „Orden am silbernen Band“. Als sie die rote Schleife ihres Geschenkpakets aufzog, hing am silbernen Band eine Gehstütze, die zusammengesteckt darin enthalten war. Das letzte Grußwort sprach Ines Reiling, von der Fraktion der Grünen als stellvertretendes Mitglied für den Seniorenbeirat der Stadt Breckerfeld benannt. Die übrigen geladenen Vorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien verzichteten auf ein Grußwort.

Rainer Placidus bedankte sich bei allen Rednern.

Sein Stellvertreter Paul Werner Damm gab einen Rückblick auf „25 Jahre Senioren helfen Senioren“ : „Wir starteten am 25. 4. 1994 mit 17 Mitgliedern. Wir starteten damals mit dem Schwerpunkt „Kleine handwerkliche Arbeiten, die helfen Wohnungen älterer Menschen heute sagt man „seniorengerecht“ zu machen.“ Es ging um Beseitigung von Stolperstellen,  Erhöhung von Toilettensitzen und Betten nach Hüftoperationen, Anbringen von Haltegriffen in Bädern, Beseitigung von tropfenden Wasserhähnen.

Im Laufe der Jahre änderten sich die Aufgaben. Heute seien Fahrdienste zu Facharztpraxen und der Containerdienst ( Flaschen/Papier) die Hauptaufgaben. Seit 2012 suche man  auch von außen durch Besuche von Fachmessen und Info-Veranstaltungen externe Fachleute zur eigen Fortbildung einzuspannen und bei ihnen Ratschläge zu holen.  Im Jahr 2012 habe man sich mit Unterstützung des Diakonischen Werkes als  e.V. eintragen lassen und sei Mitglied im Diakonischen Werk Westfalen geworden. Damm: „Bei allem offiziellen Tun vergessen wir allerdings die Pflege unserer Gemeinschaft nicht.“ Dazu zählten auch die regelmäßigen Treffen einmal im Monat wie nun seit 25 Jahren.

Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Abendessen.

(OE)