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Die AVU (Aktiengesellschaft für Versorgungsunternehmen) versorgt im Ennepe-Ruhr-Kreis die Menschen in Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm, Sprockhövel und Wetter verlässlich mit Trinkwasser von höchster Qualität seit mehr als 100 Jahren. Ihr aktuelles Wasserwerk Rohland, das den Südkreis versorgt, ging vor 40 Jahren am 22. Juni 1979 im Tal der Ennepe in Betrieb

Breckerfeld In einer kleinen Feierstunde erinnerte der AVU-Vorstand Anfang Juli im Wasserwerk Rohland an die Inbetriebnahme der Anlage vor 40 Jahren: „Das Wasserwerk Rohland löste am 22. Juni 1979 das im Jahr 1905 erbaute Wasserwerk Ahlenbecke ab. Unser Wasserwerk liefert heute pro Stunde rund 1 200 qm , das sind  1,2 Mio Liter, bestes Trinkwasser für die Menschen in den o.g. Städten. Seine Qualität und die zuverlässige Versorgung mit dem kostbaren alltäglichen Gut wissen die Menschen in unserem Versorgungsgebiet zu schätzen,“ unterstrich AVU- Vorstand Uwe Träris bei der Begrüßung der vielen Gäste. „Gerade in diesen heißen Sommertagen wird uns allen wieder bewusst, wie gut unser Trinkwasser ist. Unser Leitungswasser wird  in einem aktuellen Vergleich der  Stiftung Warentest besser als stille Mineralwässer bewertet.“

Klaus Döhmen, Geschäftsführer der AVU-Wasserwerke Rohland und Volmarstein, wies auf den hohen technischen Aufwand hin, der zur Sicherung der Wasserqualität der Aufbereitung des Rohwassers und für den Transport des Trinkwassers zu den Haushalten getrieben wird:“ Wir haben über die 40 Jahre hin kontinuierlich investiert, um das Wasserwerk Rohland und unser Vertriebsnetz mit seinen elektrischen Pumpen und langen Rohrleitungen auf dem modernsten Stand zu halten.“ Die Pumpen im Wasserwerk Rohland  bringen das Trinkwasser zuerst in die Wasserbehälter nach Breckerfeld (Wasserbehälter Wengeberg) und Ennepetal (Wasserbehälter Schweflinghausen). Bereits Mitte der 90-ger Jahre erfolgte die Umstellung des Wasserwerks auf die vollautomatisierte Leittechnik, Klaus Döhmen: „Seitdem wird das Werk über die zentrale Leitwarte in Gevelsberg gesteuert und nicht mehr mittels des Schichtbetriebs vor Ort im Wasserwerk Rohland.“

In ihrem Rückblick hoben die Verantwortlichen der AVU hervor, dass die heimischen Landwirte im Einzugsgebiet der Ennepetalsperre aus den Städten Breckerfeld, Halver und Radevormwald durch ihre freiwillige Mitarbeit in der „Wasserkooperation Ennepetalsperre“ mit der AVU hervorragend zusammenarbeiten. Klaus Döhmen: „Die Kooperation ist eine echte Erfogsstory. Die regelmäßigen Wasserproben, die man aus allen zufließenden Gewässern im Einzugsbereich entnimmt und untersucht, beweisen: Die heimischen Landwirte gehen verantwortlich mit dem Einsatz betriebseigener Gülle bzw. Festmist, zugekauftem Mineraldünger und mit Pflanzenschutzmitteln um. Die dafür festgesetzten Grenzwerte werden unterschritten.“

Abschließend wies die AVU darauf hin, dass die Wasserversorgung aus der Ennepetalsperre wasserrechtlich über Jahrzehnte hin gesichert ist. Vorstand Uwe Träris: „Die 2002 festgesetzte Wasserschutzgebietsverordnung gilt mindestens bis zum Jahr 2042. Die im Jahr 2006 erneuerte wasserrechliche Erlaubnis zur Rohwasserentnahme aus der Talsperre ist bis Mitte 2036 gültig.“

(OE)