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Historische Altstadt der Hansestadt: Baulücke Neue Straße 15 wird bald geschlossen. In den letzten Tagen sorgte ein Bagger für festen Baugrund.

Breckerfeld In der 33.Woche dieses Jahres rückte in der Wochenmitte ein Bagger an, um in der Neuen Straße 15 endlich einen festen Baugrund für die Bodenplatte des Ersatzbaues für das alte, ursprünglich unter Denkmalschutz stehende Wohn- und Geschäftshaus zu schaffen. Nach dem Tod des letzten Eigentümers Bäckermeister Edmund Westermann, der dort seine Bäckerei und sein Ladengeschäft betrieb, vermietete die Ersterbin die Räumlichkeiten. Errichtet wurde das Haus nach dem großen Stadtbrand Mitte des 19. Jahrhunderts als zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Bäckerei im Kellergeschoss. Investiert wurde in den Erhalt der Bausubstanz nur das Notwendigste.

Der nachfolgende Erbe nahm sein Erbe an und unternahm alles, daraus etwas zu machen. Mit viel Aufwand erreichte er mit Hilfe von Gerichten und einem Beschluss der Stadtvertretung Breckerfeld die Streichung des Gebäudes aus der Denkmalliste der Hansestadt. Nur so ließen sich die Grundlagen zu einer wirtschaftlich vertretbaren Neubebauung des Grundstücks Neue Straße 15 erreichen. Die dabei anfallenden Kosten waren nicht unerheblich. Er fand nach langer Zeit endlich einen Bauherrn, der auf dem Grundstück Neue Straße 15 nun einen Neubau realisieren wird.

Die Bauaufsicht des Ennepe-Ruhr-Kreises erteilte dem neuen Eigentümer Mitte des Jahres die Baugenehmigung. Martin Böker, im Kreishaus in Schwelm für die Hansestadt Breckerfeld zuständig: „Dort entsteht ein von der Neue Straße aus gesehen 2- geschossiges Wohnhaus mit zwei Wohnungen und einer Arztpraxis.“ Der neue Baukörper passt sich der Nachbarbebauung an. Wegen der Hanglage des Grundstücks ist er zur Straße Alter Ostring hin dreigeschossig. Martin Böker: „Der Bauherr muss die für die Breckerfelder Altstadt bestehende Gestaltungssatzung der Hansestadt Breckerfeld bei der Bauausführung beachten.“

„Breckerfeld gefällt“ nutzte das Gespräch mit der Bauaufsicht zu einer Nachfrage: „Wann ist mit der Schließung der Baulücke in der Schmiedestraße zu rechnen ?“ Dort ließ der Kreis vor einigen Jahren ein altes Haus abreißen, da von ihm Teile abfielen und es eine Gefahr darstellte. Nach dem Tod des letzten Eigentümers nahm niemand wegen des schlechten Bauzustandes des Gebäudes das Erbe an. Martin Böker: „Wir haben für das Grundstück einen Käufer gefunden, der dort wieder ein Wohnhaus errichten wird. Die Baugenehmigung dazu wurde von uns bereits Anfang 2019 erteilt.“

(OE)