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Die Stadtvertretung beschließt einstimmig, sich an den Kosten des Flurbereinigungsverfahrens Kückelhausen mit 15 % des Eigenanteils der Flurbereinigungsgemeinschaft zu beteiligen. Durch das Verfahren wird es möglich, Fördermittel in Höhe von fast 2 378 400 € an Landesmitteln in die Stadt zu holen. Einer der Schwerpunkte der Maßnahme ist die Erneuerung der öffentlichen Wirtschaftswege (Gemeindestraßen) in diesem Bereich.

Breckerfeld Die Stadtvertretung nahm nach der Sommerpause ihre Arbeit wieder auf. Bürgermeister André Dahlhaus eröffnete die Sitzung mit einer Würdigung des verstorbenen stellvertretenden Bürgermeisters Peter Breer. Die Ratsmitglieder erhoben sich zum stillen Gedenken. Anschließend verpflichtete der Bürgermeister Kirsten Roß als neue Stadtvertreterin. Sie rückte über die Reserveliste der SPD nach. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wurde Uwe Manthey mit großer Mehrheit zum 2. Stellvertreter des Bürgermeistes der Hansestadt gewählt.

Schwerpunkt der Ratssitzung war die Vorlage 15/2019 zur Kostenbeteiligung der Hansestadt Breckerfeld am Flurbereinigungsverfahren Kückelhausen. André Dahlhaus erinnerte daran, dass die Stadt seit Jahrzehnten erfolgreich mit Hilfe von Fördergeldern von EU, Bund und Land NRW für Flurbereinigungsverfahren das weitläufige Wegenetz der Hansestadt auf den neuesten Stand gebracht hat. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung der Flurbereinigungsverfahren für die Verbesserungen der Katasterunterlagen im Stadtgebiet. Das Urkataster werde dabei auf den neuesten Stand gebracht: „Ich danke den vielen Grundeigentümern in unseren Außenbezirken und allen beteiligten Behörden für ihre Unterstützung. Auch am neuen Flurbereinigungsverfahren wird sich die Stadt wieder mit einem Anteil von 15 % des mit 80 % geförderten Wegebaus beteiligen.“ Ausdrücklich würdigte er die Bereitschaft der Grundeigentümer bei der Finanzierung des Verfahrens mitzuwirken. Er bezifferte die Gesamtkosten nach jetzigem Planungsstand mit 2 973 000 Euro, zu denen  2 378 400 € als Fördermittel bereitstehen. Die fehlenden  594 600 € sind durch Eigenanteile zu finanzieren. Der Bürgermeister: „Die Stadt wird davon 419 750 € tragen. Die Restsumme wird von den Grundeigentümern im Flurbereinigungsgebiet aufgebracht. „Zusätzlich wies er darauf hin, dass die Stadt weitere Mittel für die Steinbachstraße bereitstellen wird, besonders für den Bereich dieser Straße, der nicht im Bereich des Flurbereinigungsverfahrens liegt.

In der anschließenden sachlichen Diskussion machten Sprecher aller Fraktionen ihre Zustimmung zur Verwaltungsvorlage deutlich. Einstimmig wurde die Bereitstellung  der städtischen Kosten für das Flurbereinigungsverfahren Kückelhausen beschlossen.

(OE)