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Klaus Baumann, Ehrenbürgermeister der Hansestadt Breckerfeld, wurde vom Bundespräsidenten auf Vorschlag des Ministerpräsidenten des Landes NRW das Bundesverdienstkreuz verliehen. In einer Feierstunde im Martin-Luther-Haus überreichte ihm Regierungspräsident Hans-Josef Vogel den Orden.

Breckerfeld Im festlich mit den Fahnen des Bundes, 1des Landes NRW und der Hansestadt Breckerfeld geschmückten Saal des Martin-Luther-Hauses konnte Bürgermeister André Dahlhaus am Mittwoch die vielen geladenen Gäste aus den Vereinen und Institutionen der Hansestadt, den politischen Gremien unserer Region ( Stadt, Kreis, Landschaftsverband, Regierungsbezirk) und den Firmen und Verbänden, in denen Klaus Baumann in seinem Wirken über Jahrzehnte hin für die Bürgerinnen und Bürger seiner Stadt engagiert war.  Zu den Gästen zählten auch Freunde und Weggefährten von Klaus Baumann. André Dahlhaus begrüßte besonders Regierungspräsident Hans-Josef Vogel aus Arnsberg, der die Aufgabe der Ordensverleihung übernommen hatte: „Herr Regierungspräsident, wir danken ihnen dass Sie unserer Bitte gefolgt sind, die Ordensverleihung hier vor Ort in Breckerfeld vorzunehmen.“ Die anschließenden Reden waren alle geprägt von Dank und Wertschätzung der ausserordentlichen Leistung des Menschen Klaus Baumann für seine Heimat über Jahrzehnte. Dabei kam der Humor nicht zu kurz.

2In seiner Laudatio würdigte Hans-Josef Vogel die Verdienste des neuen Ordensträgers. Er habe über Jahrzehnte hauptberuflich Verantwortung für die kommunale Selbstverwaltung und darüber hinaus ehrenamtlich über die Stadt hinaus bis weit in die Region übernommen. Die Liste der Aufzählung seines Engagements ist lang. Vogel: „Bei ihrem Engagement haben sie auch viele Aufgaben auf sich genommen, die man als  hauptamtlicher Bürgermeister nicht erledigen muss. All diese Aufgaben sind aber notwendig für den Bestand unserer Demokratie. „Gerade in vielen kleineren Städten und Gemeinden seien die Bürgermeister die wichtigsten direkten Ansprechpartner für die  vielen Sorgen und Nöte der Menschen. Bei Ihnen stand immer die Arbeit für ihre Heimatstadt Breckerfeld und ihre Menschen im Mittelpunkt Ihres Engagements. Ich gratuliere Ihnen herzlich zum Erhalt der heutigen Auszeichnung. Sie haben sich vorbildlich für ihre Heimat und damit für die Hansestadt Breckerfeld eingesetzt.“  Nach dem Verlesen der Verleihungsurkunde und dem Anstecken des Ordens gibt es langanhaltenden stehenden Beifall der Gäste.3

Für die Hansestadt gratulierte Bürgermeister André Dahlhaus. Er begann mit einem herzlichen Dankeschön: „Lieber Klaus, diese Feierstunde ist die Gelegenheit, um viele Dinge in Erinnerung zu rufen, die wir Dir verdanken. Du hast als Kämmerer ab 1978, als Stadtdirektor ab 1987 und als hauptamtlicher Bürgermeister von 1999 bis 2015 die Entwicklung unserer lebens- und liebenswerten Stadt verantwortungsvoll und entscheidend mit gestaltet.  Dafür danke ich Dir im Namen der Breckerfelder Bürgerinnen und Bürger sowie im Namen von Rat und Verwaltung.“ Die Stadtvertretung verlieh ihm  dafür bereits in der 1. Sitzung nach seiner Ära im Herbst 2015 einstimmig den Titel „Ehrenbürgermeister“. Grund für den Erfolg der guten Stadtentwicklung in der Ära Baumann sei folgendes gewesen: „Klaus Baumann folgte einer Leitidee als politischen Kompass: Grundlage guter Kommunalpolitik sind solide Finanzen. „Von diesem Grundsatz habe er sich nicht abbringen lassen und wenn nötig , dem Gegenwind standgehalten. Er sei dabei natürlich kompromissbereit geblieben, denn ohne Mehrheiten könne ein Bürgermeister seinen Job nicht leisten. Dazu habe ihn die Fähigkeit ausgezeichnet neue Chancen schnell zu bewerten und wenn möglich zu nutzen. Beispiele seien die Neubaugebiete seiner Amtszeit „Südlich Westerfeld“ und „Heider Kopf“ 7und die Erweiterung des Gewerbegebietes. Ab 1998, dem Zeitpunkt des höchsten Schuldenstandes der Stadt mit 12,126 Mio Euro, habe er den Schuldenabbau konsequent, vom Rat positiv begleitet, bis zum erreichen der Schuldenfreiheit im Jahr 2009 betrieben, auch gegen Widerstände wie bei der Demonstration zum Thema Bau der Sportanlage. Durch Beharrlichkeit und seinen Willen, immer beste Entscheidungen zu finden, habe man ein Finanzierungsmodell gefunden, das für die Stadt tragbar war und den Bau später noch in der Zeit der Entschuldung der Stadt ermöglichte. Auch in die Erneuerung der Infrastruktur wurde weiter investiert. Geholfen habe dabei an einigen Stellen das Ehrenamt, das Klaus Baumann in seiner gesamten Amtszeit ein Herzensanliegen war. Selbst sei er ehrenamtlich in vielen Bereichen der Stadtgesellschaft aktiv gewesen und dies auch noch heute.

Die Glückwünsche des5 Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Münster und des Ennepe- Ruhr-Kreises überbrachten Eva Irrgang, Landrätin in Soest, als Mitglied der Landschaftsversammlung und Landrat Olaf Schade für Kreistag und Kreisverwaltung in Schwelm. Beide unterstrichen das Engagement, mit dem sich Klaus Baumann in ihren Gremien für die Belange seiner Heimatstadt und beim Landschaftsverband darüber hinaus für die Städte und Gemeinden 6in Westfalen mit Sachverstand einsetzt.

In einer bewegenden Rede dankte Klaus Baumann allen, die ihn auf seinem Weg an der Stadtspitze begleitet undIMG_0230 unterstützt haben: „Ohne Eure Hilfe und ohne Euer Vertrauen hätte ich meine Arbeit nicht verrichten können, die ich stets mit Freude ausgeführt habe. Eigentlich werde nicht nur ich heute geehrt. Geehrt fühlen können sich auch viele, mit denen ich in  den vergangenen Jahrzehnten eng zusammengearbeitet habe. Viele von ihnen sind heute hier im Saal.“ Sein besonderer Dank galt unter dem Beifall der Gäste seiner Frau Margot und seiner Familie: „Ihr habt mir den Rücken freigehalten.“

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Zum Abschluss lud  Klaus Baumann alle Gäste zum Grünkohlessen ein, das Familie Flüs vom Gasthof Stadtschänke pünktlich geliefert hatte. Übrigens: Klaus Baumann trug die Kosten dafür. Die übrigen Kosten des Empfangs teilten sich Bezirksregierung und Stadt.

(OE)

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