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Zweiter Bildungsreport: Zahlen, Entwicklungen und Corona-Effekte

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Hier der komplette Report BildungsfaktEN
(pen) Kitas, Schulen, Ausbildung: Der neue, 134 Seiten starke Bildungsreport des Ennepe-Ruhr-Kreises zeigt auf, was sich seit Erscheinen der Erstauflage vor zwei Jahren im Bildungssystem getan hat – und wirft dabei auch erste Schlaglichter auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Neue Vergleichszahlen aus umliegenden Kommunen erleichtern eine Einordnung.
 
„Der Report stellt den Ist-Zustand und die Entwicklung seit 2015 dar. Daraus lässt sich ablesen, was bereits gut läuft, aber auch, an welchen Stellen es in Zukunft Handlungsbedarf geben wird“, erläutert Emanuel Hartkopf, Bildungsmonitorer des Ennepe-Ruhr-Kreises.
 
So zeigt der Bericht beispielsweise auf, dass der Anteil der unter 3-Jährigen in der Kindertagesbetreuung im Ennepe-Ruhr-Kreis inzwischen bei rund 29 Prozent und damit auf NRW-Niveau liegt. Auch an den Grundschulen gibt es einen klaren Trend: In den vergangenen 5 Jahren ist die Zahl der Erst- bis Viertklässler um 5,8 Prozent auf 10.709 gestiegen (NRW: 4,4 Prozent). „Die Daten zeigen, dass der Bedarf an Kita- und Grundschulplätzen wächst. Sie können als Diskussionsgrundlage dienen und Entscheidungsprozesse unterstützen“, so Hartkopf.
 
Auffällig sind im Bildungsreport die Zahlen zu den Klassenwiederholungen im Schuljahr 2020/2021: 290 Kinder und Jugendliche im Kreis haben eine Klasse wiederholt – im Jahr zuvor waren es noch 615, vor 5 Jahren 771. „Hier zeigen sich unmittelbar Effekte der Corona-Pandemie. Zum Ende des Schuljahres 2019/20 wurden die Versetzungsvorschriften zum Übergang in die nächsthöhere Klasse teilweise ausgesetzt. Dadurch wurden mehr Schülerinnen und Schüler versetzt als in den Vorjahren“, erläutert der Bildungsmonitorer.
 
Nachschlagen lassen sich im Report ebenfalls interessante Fakten zum Anteil der inklusiv beschulten Kinder, zu Schulabschlüssen, zur Zahl der Pendler an weiterführenden Schulen und zur Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Letztere sind im Pandemiejahr 2020 deutlich geringer ausgefallen als im Vorjahr – eine Entwicklung, die den Fachkräftemangel in Zukunft weiter verstärken wird.
 
Der gesamte Bildungsreport steht online unter www.en-kreis.de im Bereich „Verwaltung“ – „Berichte und Broschüren“ zum Lesen und Herunterladen bereit. Der nächste Bericht, der Zahlen, Fakten und Entwicklungen fortschreibt, wird voraussichtlich in 3 Jahren erscheinen. Geplant ist eine Erweiterung um zusätzliche Bildungsbereiche, vor allem die Themen Weiterbildung und non-formale Bildung.
 
Pressekontakt: Franziska Horsch
Kontaktdaten:
Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Franziska Horsch, Lisa Radtke, Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, 02336/93 2064, 02336/93 2063
Mail: pressestelle@en-kreis.de, Internet: www.en-kreis.de