Interkulturelle Pflege – Podcast liefert Informationen
Welche Vorstellungen hat eine türkisch-muslimische ältere Frau von guter Pflege? Was müssen Pflegekräfte dazu wissen – und was können sie tun, wenn die im Laufe des Lebens erlernte deutsche Sprache im Alter – etwa durch Demenz – nach und nach verloren geht? In der neuen Folge des Podcasts „reingehört“, der sich mit Themen rund um die Pflege beschäftigt, geht es um die sogenannte interkulturelle Pflege.
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> Als Gast ist dieses Mal Zeynep Babadagi, Krankenschwester, Geschäftsführung und Pflegedienstleitung der Pflegezentrale Kranken- und Altenpflege GmbH, aus Duisburg mit dabei. Im Podcast klärt sie auf, wie auch in der Pflege Lebensweisen, Traditionen sowie Werte und Glaubensvorstellungen von zu pflegenden Menschen respektiert werden können, welche Lösungen es für Sprachbarrieren gibt und was Unternehmen für ihre Beschäftigten tun können, die Angehörige unterstützen.
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> „Mit einem Lächeln reingehen. Damit erreichen Sie schon mal die Herzen. Das ist in jeder Sprache gleich“, weiß Zeynep Babadagi, die seit 2008 auch Schulungen zur interkulturellen Pflege und Sterbebegleitung in Hospizen sowie, ambulanter und stationärer Alten- und Krankenpflege anbietet.
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> Die aktuelle Folge ist bereits die 17 der 2022 gestarteten Reihe. Genutzt werden die einzelnen Episoden – Länge zwischen sechs und 17 Minuten – um Praktikerinnen und Praktiker aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis über ihre Erfahrungen mit dem Spagat aus Arbeit und Pflege, ihren Arbeits- und Familienalltag oder auch die Angebote in ihrem Unternehmen berichten zu lassen. Zudem greifen Beratende und weitere Fachkundige aus der Region regelmäßig Themen auf, die pflegende Angehörige bewegen.
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> „Zu finden sind alle Episoden auf unserer Internetseite www.arbeiten-pflegen-leben.de sowie auf den Plattformen, auf denen Podcasts vor allem gesucht werden – also beispielsweise auf Spotify und Apple Podcasts“, berichtet Beermann. Gesucht werden sollte nach „´reingehört´ in arbeiten-pflegen-leben.“
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> Stichwort Kampagne
> Die vom Netzwerk W(iedereinstieg) im Ennepe-Ruhr-Kreis gestartete Kampagne „arbeiten – pflegen – leben“ war eine der ersten Initiativen in Nordrhein-Westfalen, die das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege aufgegriffen und Unternehmen wie Beschäftigte in der Region gezielt angesprochen hat.
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> Seit 2012 stellen die Organisatorinnen unter anderem Informationen zur Verfügung, qualifizieren Ansprechpersonen in Unternehmen und vernetzen Interessierte. Im Rahmen der Kampagnenarbeit dokumentieren inzwischen fast 40 Unternehmen öffentlichkeitswirksam, wie sie ihre Beschäftigten dabei unterstützen, wenn es darum geht, Beruf und Pflege im Interesse aller Beteiligten bestmöglich unter einen Hut zu bekommen.
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> Wer mehr wissen möchte, findet Infos auf www.arbeiten-pflegen-leben.de oder kann sich an Christa Beermann, Demografiebeauftragte der Kreisverwaltung und Kampagnenmanagerin, wenden. Kontaktdaten: C.Beermann@en-kreis.de, Tel.: 02336/93 2223.
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> Pressekontakt: Kira Scheven
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> Kontaktdaten:
> Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Franziska Horsch, Lisa Radtke, Kira Scheven, Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
> Telefon: 02336/93 2062, 02336/93 2064, 02336/93 2063, 02336/93 2066
> Mail: pressestelle@en-kreis.de
> Internet: www.en-kreis.de, App: Ennepe-Ruhr-Kreis
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