Frostige Premiere — mit Fotogalerie: 150 „Glörbezwinger“ starten eiskalt ins neue Jahr
Von Tanja Satur, Jörn Maximowitz & Paul Hösterey, 3.1.2026
Gerade einmal drei Tage alt ist das neue Jahr — und Breckerfeld feiert bereits seine ersten Helden: An der Glörtalsperre trafen sich am Samstagnachmittag, 3. Januar, die wohl unerschrockensten Neujahrsstarter der Region zur „1. Eisbrecker-Challenge“.
Countdown am Badestrand
Punkt 14.30 Uhr wurde es ernst. Rund 150 Teilnehmende standen bereit am Badestrand der Glörtalsperre, während mehrere Hundert Zuschauer den Countdown herunterzählten. Dann ging es entschlossen Richtung Wasser. Einige marschierten, andere liefen — und ein paar besonders Furchtlose wagten sogar ein paar Schwimmzüge im eiskalten Nass.

Kurz rein, schnell wieder raus
Lange hielt es aber niemanden im Wasser. Spätestens nach einer Minute suchten die meisten den Rückweg zu Bademänteln, Handtüchern und dampfenden Bechern Tee. „Länger als zwei Minuten sollte niemand solchen Temperaturen ausgesetzt sein, weil man sonst Gefahr läuft, unterkühlt zu werden“, erklärte ein DRK-Helfer. „Der Organismus ist beim Eintauchen einem extremen Temperaturreiz ausgesetzt, man sollte auf jeden Fall eine gute körperliche Konstitution haben.“

Sicherheit an erster Stelle
Damit das Spektakel sicher ablief, hatte die DLRG einen klar abgegrenzten Bereich des Badestrandes freigegeben. Bis 15.30 Uhr bestand die Möglichkeit, sich als Glörbezwinger zu beweisen – stets unter wachsamen Augen der Einsatzkräfte.
Mehr Mutige als erwartet
Organisiert wurde die erste „Eisbrecker-Challenge“ vom Stadtmarketing Breckerfeld. Dessen Vorsitzender Arthur Badura zeigte sich überwältigt vom Andrang: „Wir haben im Vorfeld vielleicht mit 50 Leuten gerechnet, die sich tatsächlich in die nur vier Grad kalte Glör trauen. Vorsichtshalber hatten wir 100 Medaillen besorgt – am Ende waren es 150 Teilnehmende. Besser hätte es nicht laufen können.“
Arthur Badura vom Stadtmarketing zeigte sich mehr als zufrieden mit der Premiere.
Video: Maximowitz
Begeisterung auf und neben dem Wasser
Auch Lena Ebert, die die Idee der Eisbrecker-Challenge aus einem Nordseeurlaub mitgebracht und an das Stadtmarketing herangetragen hatte, war sichtlich begeistert: „Unglaublich, wie viele hergekommen sind! Ich finde es super, dass das Event so toll angenommen wurde.“ Sie selbst darf sich ab sofort ebenfalls als „Glörbezwingerin“ bezeichnen: Als Ideengeberin sah sie es als Ehrensache an, sich am Samstag ebenfalls ins frostige Wasser zu trauen.
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Fortsetzung garantiert
Am Ende war sowohl Organisatoren als auch Teilnehmern und Zuschauern klar: Diese Premiere schreit nach Wiederholung. Arthur Badura kündigte jedenfalls euphorisch an: „Wir werden uns im nächsten Jahr hier wieder zur Eisbrecker-Challenge sehen!“
Fotogalerie

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