Breckerfeld Weihnachtsbeleuchtung 2019 006.1
previous arrow
next arrow

2026: Lautstarker Lebensretter steht dreimal im Fokus

Lautstarker Lebensretter steht dreimal im Fokus

(pen) „Freitag der 13 könnte Ihr Glückstag sein“ – unter diesem Motto steht der bundesweite Rauchmeldertag. 2026 hat hier besonderes zu bieten, weil der 13. dreimal auf einen Freitag fällt, gibt es den Aktionstag im Februar, März und November.>  
Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 300 Menschen bei Bränden – die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Auch im Ennepe-Ruhr-Kreis hat es in 2025 zwei Brandopfer (Schwelm und Wetter/Ruhr) gegeben. Gefährlich ist nicht nur das Feuer selbst, sondern auch der Rauch. Bei 95 Prozent der Todesfälle ist eine Rauchvergiftung die Ursache.
 
Die Abteilung Bevölkerungsschutz des Ennepe-Ruhr-Kreises nimmt den Aktionstag zum Anlass, um für diesen sehr einfachen, aber extrem wirkungsvollen Schutz zu werben. Die Geräte sind inzwischen Pflicht in Wohnungen – auch in den eigenen vier Wänden.
 
„Nahezu täglich erreichen Einsatzkräfte der Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis Brandorte, an denen Rauchmelder Alarm geschlagen haben“, berichtet Martin Weber, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung. Nach dem Defekt eines Elektrogerätes oder als Folge einer nachglimmenden Zigarette würden die Melder lautstark und weit vor einem Wohnungsbrand Bewohner oder auch Nachbarn auf drohendes Unheil aufmerksam machen. Der damit verbundene Zeitgewinn für die Feuerwehren verhindere sehr regelmäßig größere Schäden für Gebäude und Bewohner.
 
„Und auch weil viele Brände nachts entstehen und Menschen schlafend den Rauch nicht rechtzeitig bemerken würden, sind die Melder Lebensretter. Sie verschaffen den Betroffenen wertvolle Sekunden, um sich in Sicherheit bringen zu können“, so Weber.
 
Um von diesem Schutz profitieren zu können, reicht ein pflichtgemäßer montierter Rauchmelder allein nicht aus. Nur funktionierende Geräte können im Ernstfall helfen. Deshalb ist es wichtig, die Geräte mindestens einmal im Jahr zu überprüfen und sie spätestens nach zehn Jahren auszutauschen. Ein kurzer Druck auf den Testknopf genügt oft schon, um zu prüfen, ob der Alarm noch auslöst.
 
Neben Rauchmeldern wirbt Weber auch für Kohlenmonoxid-Melder. Diese sollte jeder einsetzen, der eine Heizungsanlage, Gastherme, einen Ofen oder Kamin in seiner Wohnung oder seinem Haus hat. „Kohlenmonoxid ist unsichtbar, geruchlos und geschmacklos, also nicht wahrnehmbar. Gleichzeitig ist es ein extrem giftiges und tödliches Gas“, skizziert er die Gefahr.

Bei defekten oder nicht ordentlich gewarteten Geräten wie Heizungsanlagen oder Gasthermen sowie bei nicht ordnungsgemäß funktionierenden Abluftanlagen kann Kohlenmonoxid in den Wohnraum strömen und wird schnell zur tödlichen Gefahr. Kohlenmonoxid-Melder erkennen ansteigende Konzentrationen sehr früh und warnen so vor dem Eintreten erster Symptome einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Franziska Horsch, Kira Scheven, Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, 02336/93 2064, 02336/93 2066
Mail: pressestelle@en-kreis.de
Internet: www.en-kreis.de, App: Ennepe-Ruhr-Kreis
WhatsApp Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vb5DyC9KrWQpgM7tFB3G