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Gefahrenabwehrzentrum: Landrat und Bauausschuss vor Ort

Das neue Gefahrenabwehrzentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises an der Strückerberger Straße in Ennepetal nimmt weiter sichtbar Gestalt an. Davon haben sich jetzt Landrat Jan-Christoph Schaberick sowie die Mitglieder des Bauausschusses bei einem Rundgang vor Ort ein Bild gemacht. Das Gefahrenabwehrzentrum wird künftig zentrale Anlaufstelle für die mehr als 4.000 Menschen sein, die sich im Ennepe-Ruhr-Kreis in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr engagieren.
 
Auf einer Fläche von rund 17.500 Quadratmetern entstehen seit dem Beginn der Tiefbauarbeiten im August 2023 unter anderem Büroräume, Hallen-, Lager- und Freiflächen sowie die neue Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst. Für die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen und hauptberuflichen Einsatzkräfte werden moderne Unterrichtsräume und Übungsobjekte am Stand der Technik vorgehalten, damit ganzjährig auch bei schlechtem Wetter und unter möglichst einsatznahen Bedingungen ausgebildet aber auch trainiert werden kann.
 
„Die künftigen Strukturen des Zentrums sind inzwischen natürlich noch deutlicher erkennbar als beim Richtfest im September letzten Jahres – unabhängig davon gilt erfreulicherweise: Sowohl beim Budget als auch beim Baufortschritt läuft alles nach Plan“, so Schaberick am Ende seines Rundgangs.
 
Der Rohbau konnte im Dezember 2025 fertig gestellt werden. Seitdem sind Gebäudehülle und der Innenausbau deutlich vorangekommen. Den aktuellen Baufortschritt erläutern die beiden technischen Projektleiter Nikolaus Schürholz und Christoph Stockmann den Anwesenden. So wird beispielsweise an dem fünfgeschossigen Bauteil A derzeit die Holzfassade montiert, während die Klinkerfassaden im Erdgeschoss sowie an den hofseitigen Bauteilen B und C bereits fertiggestellt sind, Fenster eingebaut und Sektionaltore für Werkstätten und Fahrzeughallen montiert sind.
 
Auch der weitere Bauablauf wird eng gesteuert. Schürholz und Stockmann stellen dazu den „Leanplan“ vor, mit dem die einzelnen Arbeitsschritte vom Rohbau bis zum Ausbau abschnittsscharf koordiniert werden. Aktuell sind die hofseitigen Bauteile B und C weitgehend fertiggestellt; dort folgen noch letzte Ausbauarbeiten und feuerwehrtechnische Einbauten. Im Bauteil A sind nahezu alle Trockenbauwände gestellt. Auch die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik liegen im vorgesehenen Ausführungssoll.
 
In den nächsten Wochen stehen noch zwölf komplexe Vergaben an. Dazu zählen unter anderem die Leitstellentechnik und die IT-Infrastruktur. Weitere Ausschreibungen betreffen Gewerke, die für den späteren Einsatzbetrieb des Gefahrenabwehrzentrums erforderlich sind. Die Vergaben erfolgen sukzessive im Einklang mit dem Baufortschritt und bilden einen wichtigen nächsten Schritt auf dem Weg zur Inbetriebnahme.
 
Das Bündeln und Zusammenführen bisher auf verschiedene Orte im Ennepe-Ruhr-Kreis verteilter Aufgaben des Bevölkerungsschutzes bewerteten auch die Mitglieder des Bauausschusses als klaren Pluspunkt für Effizienz und Einsatzfähigkeit. Mit dem Gefahrenabwehrzentrum entsteht damit ein zentraler Baustein für einen Bevölkerungsschutz, der sich zielgerichtet und zukunftsorientiert aufsteigende Risiken einstellt.
 
Foto: Landrat Jan-Christoph Schaberick (3. v. l.), Fachbereichsleiter für Immobilien, Umwelt und Abfall, Kataster und Geoinformationen Christian Kappenhagen (2. v. l.) sowie einige Mitarbeiter der Abteilung Immobilien vor dem Gefahrenabwehrzentrum des Kreises an der Strückeberger Straße in Ennepetal. 
 

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