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Mehr Raum, mehr Möglichkeiten: Jugendzentrum ist nach umfangreicher Sanierung wieder geöffnet

Von Tanja Satur, 29.5.2026

Heller, moderner und vielseitiger: Mit einer kleinen Feier hat die Stadt Breckerfeld am Donnerstag, 28. Mai, das umfassend sanierte und erweiterte Kinder- und Jugendzentrum am Marktplatz wiedereröffnet. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Handwerk und Jugendarbeit nahmen teil und verschafften sich vor Ort einen Eindruck vom Ergebnis der Bauarbeiten.

Von der kontroversen Planung zum gelungenen Ergebnis

Bürgermeister André Dahlhaus erinnerte in seiner Ansprache an die nicht immer einfache Vorgeschichte des Projekts: „Wir hatten durchaus eine kontroverse Planungsphase, insbesondere was den Anbau betraf.“ Letztlich habe sich jedoch die Entscheidung, den Erweiterungsbau in Richtung Marktplatz auszurichten, als richtig erwiesen: „Der Anbau fügt sich sehr gut ins Gesamtbild ein.“

Der Baustart erfolgte im Sommer 2025. Rückblickend zeigte sich Dahlhaus zufrieden mit dem Verlauf: „Es hat alles sehr gut geklappt, gerade auch in der Koordination der verschiedenen Gewerke.“ Nahezu alle handwerklichen Bereiche seien beteiligt gewesen – vom Rohbau über Dach und Innenausbau bis hin zu Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen und einer neuen Küche.

Bürgermeister André Dahlhaus lächelt in die Kamera, neben ihm stehen Flaschen mit Erfrischungsgetränken auf einer Ablage.
Freute sich über die „rundum gelungene“ Sanierung des Jugenzentrums: Bürgermeister André Dahlhaus.Foto: Satur

Investition in die Zukunft junger Menschen

Rund 600.000 Euro investierte die Stadt in die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes, das seit den 1970er Jahren als Jugendtreff genutzt wird. „Das ist eine stolze Summe“, betonte Dahlhaus, verwies jedoch zugleich auf den Zustand vor der Sanierung: „Das Gebäude war innen sehr dunkel, geprägt von alten Holzvertäfelungen.“

Heute präsentiert sich das Haus deutlich offener und einladender. Besonders der rund 35 Quadratmeter große Anbau schafft neue Möglichkeiten: „Hier ist ein Bereich entstanden, in dem Jugendliche unter sich sein und einfach mal chillen können.“ Auch im Außenbereich eröffnen sich zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten, etwa für Sitzgelegenheiten.

„Ich glaube, es ist eine rundum gelungene Sache“, resümierte der Bürgermeister. Die Entscheidung der Stadtvertretung zur Sanierung habe sich definitiv als richtig erwiesen.

Ein helles Gebäude mit dunklem Dach und mehreren Fenstern, davor ein gepflasterter Hof und im Hintergrund weitere Häuser unter blauem Himmel. Es ist das Jugendzentrum Breckerfeld.
Das alte Gebäude wurde um einen 35 Quadratmeter großen Anbau erweitert.Foto: Satur

Mehr als ein Freizeitraum

Dahlhaus hob zudem die Bedeutung des Kinder- und Jugendtreffs über reine Freizeitangebote hinaus hervor: „Ein Jugendzentrum ist nicht nur dazu da, dass man Playstation spielt oder Billard.“ Vielmehr gehe es darum, Räume zu schaffen, in denen sich junge Menschen kreativ und sozial ausprobieren können.

Ebenso wichtig sei dabei die sozialpädagogische Begleitung: „Hier gibt es geschultes Personal und Ansprechpartner, wenn Kinder und Jugendliche Probleme haben – sei es in der Schule oder im Elternhaus.“

Sein Dank galt allen Beteiligten des Projekts, darunter auch dem für die Stadt Breckerfeld zuständigen Jugendamt Ennepetal, insbesondere der Kinder- und Jugendbeauftragten Sabrina Kisker und der Leiterin der Kinder- und Jugendarbeit Cornelia Tietzsch, sowie der katholischen Kirchengemeinde, die während der Bauphase Räume zur Verfügung stellte.