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ADFC fragt: Wie ist das Fahrradklima im Ennepe-Ruhr-Kreis?

Wie ist der Zustand der Radwege und sind sie breit genug? Wie sicher fühlt sich das Radfahren an? Macht Radfahren Spaß oder ist es eher Stress? – Fragen wie diese stellt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Clubs derzeit auch Bürgerinnen und Bürgern des Ennepe-Ruhr-Kreises. Noch bis Ende November ist es möglich, sich online am Fahrradklima-Test zu beteiligen.
 
„Wer regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, weiß am besten, wo es gut läuft und wo es hakt. Genau diese Erfahrungen helfen den Städten, das Radfahren vor Ort weiter zu verbessern. Auch wir im Ennepe-Ruhr-Kreis würden daher von einer hohen Beteiligung profitieren“, wirbt David Hüsken, Sachgebietsleiter Kreisentwicklung, Mobilität und Klimaschutz der Kreisverwaltung, dafür, die Zeit für das Beantworten der insgesamt 27 Fragen zu investieren.
 
Im Vergleich zu den bisherigen elf Umfragen seit 2012 liefert die aktuelle Auflage zwei Neuerungen. Zum einen widmet der ADFC Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 20 Jahren eine eigene Umfrage. Weil gerade junge Menschen besonders sichere Bedingungen benötigen, wenn sie selbstständig mit dem Rad unterwegs sind, möchte der ADFC von ihnen selbst wissen, was beim Radfahren gut funktioniert, was ihnen Schwierigkeiten macht und was sich verändern muss, damit sie gerne oder überhaupt auf das Fahrrad steigen.
 
Zweite Neuerung: Erstmals sind – neben den Städten – auch die Kreise eingeladen, Auskunft darüber zu geben, wie sie den Radverkehr fördern. Die für das Frühjahr 2027 angekündigten Ergebnisse werden die lokale Fahrradfreundlichkeit somit aus einer Vielzahl von Perspektiven sichtbar machen.
 
Damit bei den Umfragen unter den Radfahrenden fundierte Ergebnisse erzielt werden können und eine Aufnahme in das Ranking erfolgt, müssen aus den Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises jeweils mindestens 50 Bürger den Fragenbogen vollständig ausfüllen. Diese Vorgabe gilt sowohl für die Kategorie der Erwachsenen als auch für die der Kinder und Jugendlichen.
 
2024 konnte der ADFC folgende Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises im Ranking berücksichtigen: Gevelsberg (104), Hattingen (224), Herdecke (69), Schwelm (116), Sprockhövel (86), Wetter (95) und Witten (251).
 
Unter bundesweit bewerteten 429 Städten (Gesamtnote 3,9) in der Größenklasse 20.000 bis 50.000 Einwohner lauteten ihre Platzierungen wie folgt: Gevelsberg 281 (4,1), Herdecke 323 (4,2), Schwelm 398 (4,4), Sprockhövel 352 (4,2) und Wetter 362 (4,3).
 
In der Kategorie 50.000 bis 100.000 – 113 Bewertungen (Note 4,0) – landeten Hattingen (4,1) auf Rang 68 und Witten (4,1) auf 70. Besonderen Grund zur Freude hatten dabei die Wittener: Mit einer Verbesserung von 40 Plätzen und einem Notenplus von 0,4 Punkten im Vergleich zu 2022 war die Stadt in ihrer Klasse stärkste Aufholerin und damit eine der Preisträgerinnen des letzten Klimatests.
 
Stichwort der Fahrradklima-Test im Internet
 
Alle Informationen sowie die Zugänge zu den Umfragen finden sich unter www.fkt.adfc.de. Die Seite liefert zudem Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie die Ergebnisse und Rankings aller bisherigen elf Fahrradklima-Tests.

Kontaktdaten:
Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Franziska Horsch, Kira Scheven, Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, 02336/93 2064, 02336/93 2066
Mail: pressestelle@en-kreis.de
Internet: www.en-kreis.de, App: Ennepe-Ruhr-Kreis
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