Netzwerktagung will Chancen junger Menschen in Witten verbessern
Wenn junge Menschen Unterstützung beim Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beruf benötigen, sind häufig mehrere Stellen beteiligt. Damit aus unterschiedlichen Zuständigkeiten möglichst schnell passgenaue Hilfe wird, müssen die beteiligten Fachkräfte gut zusammenarbeiten. Genau hier setzte die erste gemeinsame Netzwerktagung der Jugendberufsagentur Witten und des Amtes für Jugendhilfe und Schule der Stadt Witten an, die jetzt in Witten stattfand.
Am 22. September kamen im Ratssaal der Stadt Witten rund 70 Mitarbeitende der Agentur für Arbeit Hagen, des Jobcenters Ennepe-Ruhr und des Amtes für Jugendhilfe und Schule zusammen. Im Mittelpunkt standen der fachliche Austausch, die Vernetzung untereinander und die Frage, wie gemeinsame Prozesse an den Schnittstellen der drei Rechtskreise SGB II, SGB III und SGB VIII noch besser gestaltet werden können.
„Je besser die beteiligten Fachkräfte miteinander vernetzt sind, desto leichter können junge Menschen die Unterstützung bekommen, die sie tatsächlich benötigen“, so Oliver Rosenow, ein Teamleiter in der Jugendberufsagentur Witten. Die Netzwerktagung bot dafür einen wichtigen Rahmen: Die Teilnehmenden konnten die unterschiedlichen Arbeitsbereiche kennenlernen, Erfahrungen austauschen und anhand gemeinsamer Fälle konkrete Schnittstellen und Herausforderungen diskutieren.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem Informationen zur „Neuen Grundsicherung“ im SGB II, die Vorstellung der Arbeit der Streetworkerinnen und Streetworker in Witten sowie ein Überblick über Projekte und Angebote der Jugendberufsagentur. Einen Schwerpunkt bildete anschließend die gemeinsame Fallarbeit in Arbeitsgruppen. Die Ergebnisse wurden im Plenum vorgestellt und gemeinsam besprochen.
> Die Veranstaltung zeigte dabei deutlich: Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure funktioniert bereits in vielen Bereichen gut. Gleichzeitig gibt es weitere Schnittstellen und Prozesse, die noch besser aufeinander abgestimmt und verzahnt werden können. Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene in Witten ist eine enge Kooperation wichtig, damit Unterstützungsangebote möglichst gut ineinandergreifen und Übergänge erleichtert werden.
Die erste gemeinsame Netzwerktagung wurde von den Beteiligten daher als informativ und konstruktiv wahrgenommen. Das Format soll künftig wiederholt werden, um den begonnenen Austausch fortzusetzen, bestehende Netzwerke zu stärken und die Zusammenarbeit über die Grenzen der einzelnen Zuständigkeiten hinweg weiterzuentwickeln.
Pressekontakt: Kira Scheven
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