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Hannover Erklärung 2026: Kreis unterstützt Forderungen des Gesunde Städte-Netzwerks

Gesundheit fördern, gesundheitliche Chancengleichheit verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – dafür setzt sich der Ennepe-Ruhr-Kreis gemeinsam mit zahlreichen Kommunen bundesweit ein. Anlass ist die Hannover Erklärung 2026 des „Gesunde Städte-Netzwerks“ der Bundesrepublik Deutschland, die im Mai verabschiedet wurde. Darin fordern die Mitgliedskommunen, Gesundheit noch stärker als zentrale Aufgabe kommunaler Politik zu verankern.
 
Als Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk unterstützt der Ennepe-Ruhr-Kreis die Ziele der Erklärung. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die Menschen dabei helfen sollen, gesund zu leben – unabhängig von Alter, Herkunft, Einkommen oder Wohnort.
 
Die Erklärung fordert darüber hinaus, die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken und gesundheitsförderliche Lebensverhältnisse zu schaffen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den zahlreichen Selbsthilfegruppen, Initiativen sowie den Akteurinnen und Akteuren der sozialräumlichen Arbeit zu. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Teilhabe und Demokratie.
 
„Gesundheit entsteht dort, wo Menschen leben, lernen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Deshalb kommt den Kommunen und Kreisen eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, gesundheitliche Chancengerechtigkeit zu fördern und die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern“, betont Theresa Thien, vom Gesundheitsmonitoring des Ennepe-Ruhr-Kreises.
 
Die Hannover Erklärung hebt hervor, dass Gesundheit, soziale Teilhabe und Demokratie eng miteinander verbunden sind. Insbesondere in Zeiten gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen seien Investitionen in Gesundheitsförderung und Prävention wichtige Zukunftsinvestitionen.
 
„Gerade Menschen in schwierigen Lebenslagen profitieren von guten Präventionsangeboten, starken sozialen Netzwerken und wohnortnahen Unterstützungsstrukturen. Diese Angebote zu erhalten und weiterzuentwickeln, ist eine wichtige Aufgabe kommunaler Verantwortung“, so Sven Goldack von der KISS EN-Süd.
 
Stichwort „Gesunde Städte-Netzwerk“
 
Das Gesunde Städte-Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland ist Teil der Healthy-Cities-Bewegung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ziel des Netzwerks ist es, Gesundheit als politisches Leitprinzip und als gemeinsame Verantwortung auf kommunaler Ebene zu stärken.
 
 
 
Pressekontakt: Kira Scheven

Kontaktdaten:
Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Franziska Horsch, Kira Scheven, Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, 02336/93 2064, 02336/93 2066
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