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Tourismus: Journalistische Wanderreise führte durch den Ennepe-Ruhr-Kreis

Wie vielseitig der Ennepe-Ruhr-Kreis als Teil des Ruhrgebiets und Wanderregion ist, erlebte die Journalistin Jana Wagner, die für das Wandermagazin OUTDOOR schreibt, Mitte September bei einer mehrtägigen Tour entlang der Ruhr. Auf ihrer Wanderreise erkundete sie den Ruhrtalsteig als Abschnitt des Fernwanderwegs Ruhrhöhenweg. Die Tourismusförderung der EN-Agentur unterstützte die Recherche, vermittelte Kontakte zu touristischen Akteuren und begleitete die Planung des Aufenthalts im Ennepe-Ruhr-Kreis.
 
Die Reise führte vom 15. bis 18. September von Essen über Hattingen, Witten, Wetter (Ruhr) und Herdecke bis in den Raum Hagen. Im Fokus standen das Zusammenspiel von Natur und Industriekultur sowie die historischen Orte entlang des Ruhrtalsteigs im Ennepe-Ruhr-Kreis. Als bedeutende „Ruhrfenster“ im Mittleren Ruhrtal werden diese Orte insbesondere im Rahmen der IGA 2027 in den Blickpunkt rücken. Dazu zählen unter anderem die Burgruine Freiheit Wetter (Ruhr), das LWL-Museum Zeche Nachtigall in Witten und das Industriedenkmal Koepchenwerk.
 
So erhielt die Journalistin in Hattingen Einblicke in die Geschichte der historischen Altstadt. Bei einem Treffen mit dem Stadtführer Lars Friedrich ging es unter anderem um die Frage, wie die historischen Stadtbilder mit der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets zusammenhängen. Anschließend führte die Wanderung von Hattingen weiter in Richtung Witten vorbei an vielen Höfen.
 
Ein besonderer Programmpunkt war hier der Besuch des LWL-Museums Zeche Nachtigall. Dort stand die Geschichte des Steinkohlenbergbaus, seine Bedeutung für die Region und der heutige Umgang mit dem industriellen Erbe im Mittelpunkt. Bei einer Führung erhielt die Journalistin, begleitet von einem Fotografen, Einblicke in die Geschichte des Bergbaus.
 
In Herdecke richtete sich der Blick auf ungewöhnliche Verbindungen von Industriekultur, Landschaft und neuen Nutzungen: Ein Weinberg in Herdecke? Geplant waren ein Besuch beim WEINWERK und dem Industriedenkmal Koepchenwerk. Dabei konnte verdeutlicht werden, wie sich industrielle Orte weiterentwickeln und neue Perspektiven für die Region eröffnen können.
 
Gespräche mit touristischen und wirtschaftlichen Akteuren aus der Region ergänzten das Programm. Sie gaben Einblicke in die Entwicklung des Tourismus, die Besonderheiten des Ruhrgebiets und die Chancen, die sich aus der Verbindung von Wandererlebnis, Industriekultur und regionaler Identität ergeben. Zum Abschluss der Reise war eine Wanderung am Hengsteysee vorgesehen. Relevant werden diese Besonderheiten auch im nächsten Jahr zur Internationalen Gartenausstellung Ruhrgebiet 2027.
 
„Entlang des Ruhrtalsteigs lässt sich erleben, was unsere Region so besonders macht: idyllische Höfe, historische Altstädte, spannende Industriekultur und beeindruckende Natur liegen hier oft nur wenige Wanderschritte auseinander. Mit der Medienreise wollten wir genau diese Vielfalt zeigen, die Gastfreundschaft vor Ort spürbar machen und vor allem Begeisterung für eine Wanderregion wecken, die noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient“, sagt Anna Schuth, von der Tourismusabteilung der EN-Agentur.
 
Mit der Unterstützung der journalistischen Recherche trägt die Tourismusförderung der EN-Agentur dazu bei, die Wander- und Freizeitmöglichkeiten im Ennepe-Ruhr-Kreis überregional sichtbar zu machen. Die geplante Veröffentlichung im Wandermagazin OUTDOOR, welche voraussichtlich erst in der Ausgabe Januar/ Februar zu lesen sein wird, bietet die Chance, neue Zielgruppen auf die Region aufmerksam zu machen und ihre Qualitäten als Wandergebiet bekannter zu machen.
 


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Journalistische Wanderreise EN Agentur
https://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=329186

Pressekontakt: Kira Scheven

Kontaktdaten:
Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Franziska Horsch, Kira Scheven, Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, 02336/93 2064, 02336/93 2066
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